Hallo in die Runde,
der Bericht hier ist aus dem THB abgeschrieben. Verfasser gern über PN da dieser zur sogn. lebenden Gen. gehört und ich nicht einfach dessen Namen nenne möchte, auch wenn es eine öff. Zeitung ist.
Grüße, Cornelia
Frost, Fäustlinge und bibberde Schriftsetzer
Es war einer jener klirrenden Wintertage, wie wir sie in unserem Treuburg oft erlebten. War für uns also kaum der Rede wert. Dennoch verlief gerade dieser Wintermorgen ganz anders. Das Thermometer zeigt 24 Grad unter Null an, die gefühlte Kälte war etwa minus 30 Grad. Und dies weil ein Messerscharfer Wind von Nordosten über den Marktplatz blies.
Selbst unsere dicken Winterjacken und Joppen konnten da nicht viel Schutz gewähren. Es schien so als wäre dieser Wind der Vollstrecker des Winters und scharf wie ein Skalpell, welches uns die Haut vom Körper schabte. Der Winter wollte uns mahnen nicht zu vergessen das Treuburg die kälteste Stadt des deutschen Reiches war. Und so müsste ihr Treuburger meine kalte Luft auch aushalten. Nun, wir hielten es ja auch aus. Hurtigen Schrittes, der Kälte angemessen, strebten die Buchdrucker und Schriftsetzer zum Gebäudekomplex Markt 5- 6.
Hier befand sich die Buch und Zeitschriftendruckerei F.W.Czygan. Es galt die Treuburger Zeitung und Geschäftsdrucksachen herzustellen. Die Jünger Gutenbergs entledigten sich ihrer Winterkleidung, schlüpften in Blaumänner und Setzerkittel. Die Arbeit konnte so beginnen, dachten wir zumindest. Aber, was war nun das? Die Setzerei war eiskalt. Das dicke gerippte Heizungsrohr war eiskalt und ohne heißen Dampf. Wir sahen die Treuburger Zeitung im Frost auf der Strecke bleiben. Unser Atem war als Kondensstreifen sichtbar geblieben.
Wenn es hier in der Setzerei keine 24 Grad waren, so waren die Hände zu klamm um die Lettern in die Winkelrahmen zu bringen. Außerdem war dies ja das wichtigste Gerät der Setzer, in das Buchstabe für Buchstabe mit dem Zeigefinger und dem Daumen der rechten Hand mit einem Klick hinein kamen. Es war aus Metall, also dann kaum anzufassen.
Wir streiften unsere Fäustlinge über, nahmen den Winkelhaken zur Hand. Wir standen bibbernd in den Gassen der Setzerei und warteten auf den Chef. Dieser sollte ja bald zu seiner morgendlichen Runde erscheinen. So war es auch. Seine imposante Gestalt füllte den Türrahmen aus. Aber heute schien sein guten Morgen, alles im Lot auf seinen Lippen zu erstarren. Ehe sein Donnerwetter durch den Raum schallte kam ein Geselle hervor, und sagte zu ihm „Herr Czygan, bei der Kälte können wir nicht setzen und dies schon gar nicht mit den Fäustlingen. Nun merkte auch er als bekannter Winterharter Treuburger, dass es kein Streik oder so war der ihm ans Leder wollte, sondern allerlei unglückliche Umstände.
Der Chef verschwand schnell und ließ den für die Heizung verantwortlichen Handwerker/Hausmeister Sobottka kommen, und das Donnerwetter bekamen nun nicht wir sondern der arme Kerl zu hören.
Bald strömte nur heißer Dampf ins Rohr. Aber es dauerte noch etwas bis wir dann mit der Arbeit anfangen konnten. Ein Geselle empfahl mal Pianisten mit übergezogenen Fäustlingen über den Händen mal Klavier zu spielen. Vielleicht käme dort dann eine Acht oder Zehntonmusik heraus. Konnte ja möglicherweise eine neue Stilrichtung sein.
Ob es gut für das Gehör gewesen wäre, blieb aber offen.
Wir hatten nun unsere Arbeit aufgenommen und beeilten uns da wir in Zeitnot waren. Aber wir schafften es noch. Bald legte eine riesige Windpresse, die Windbraut, los. Der Faltapparat hatte die acht Seiten zu einer lesbaren Zeitung gefaltet. Die Zeitungsausträgerinnen konnten die „Treuburger“ in die Haushalte bringen.
Der Tag war nun gerettet, also Ende gut – alles gut.
Aber da fehlte noch etwas. Ach ja, die innere Erwärmung und das Gemüt, welches an diesem Tag gelitten hatte wieder auf die Reihe zu bringen. Wie hieß es doch in einem alten Buchdruckerlied: stoßt an, der Suff, der soll leben! Na, ganz so schlimm durften wir hier auch nicht sein. Doch nun musste eine Flasche Schnaps her. Unser „Stift“ machte sich auf die Socken. Er musste den Setzerkittel anbehalten, dies zur Tarnung der Flasche. Auch musste er sich sputen, schließlich war es ja noch kalt, wenn auch nicht mehr so extrem wie heute Morgen. Die Flasche, ein Liter Kornbrand die verfeinert mit einem Schuss Magenlikör „Bachmann“ war, kam unbehelligt an in der Setzerei. Der älteste Geselle Metteur Fröhlich, widmete sich der Flasche. Als Metteur stellte er auf Geheiß des für die Seite verantwortlichen Redakteurs, die Textseiten zusammen.
In der Fachsprache hieß es, der Umbruch. Auf dem Wochenmarkt in einer Stadt des Ruhrgebietes sagte eine Frau ihrem Bekannten stolz, mein Mann ist Metteur, er bricht um. Sie sah da nun in ratlose Gesichter. Vermutlich dachte der eine oder andere an den Freitod.
Aber zurück zur Flasche. Metteur Fröhlich befestigte am Hals mittels einer Kolumnenschnur ein Schnapsgläschen. So war es halt immer gewesen. Buchdrucker, ist ein Sammelbegriff für alle, die mit der schwarzen Kunst zu tun haben, tranken in brüderlicher Verbundenheit aus einem Glas. Bald erschall die Stimme des Metteurs, der ein geschulter Sänger in einem Männergesangsverein war, und füllte so die Setzerei. Die Gesellen summten mit.
Der alte Buchdruckergruß „Gott grüß die Kunst“ kam noch mal zu Ehren.
So hatten die Jünger Guttenbergs es noch einmal geschafft den so verkorkst begonnenen Tag zu retten. Nun folgte ein wehmütiger Abgesang für uns Jünger. Und das stellvertretend für alle ehrwürdigen Handwerke, die im Laufe der Zeit auf der Strecke blieben, weile neue Technik sie überflüssig machte.
Wo sind sie geblieben die Handsetzer, die Maschinensetzer, die Korrektoren und all die anderen, die uns die Tageszeitung bescherte? Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt verschwanden sie nach und nach. Wer sollte es auch bemerken.
Unsere Lektüre landet jeden Morgen auf dem Frühstückstisch. Nur der Fehlerteufel schlug immer wieder zu. Der Computer, der Alleskönner, war bei den entstandenen Wirrungen dann kein Alleskönner mehr. So konnte nur bei Trennungen entweder zwei Konsonanten, Konsonanten und Vokale oder umgekehrt programmiert werden. So kam es nun dazu, das die neue Technik jeden Morgen für etwas zusätzliche Erheiterung sorgte. Hier nun einmal einige Kostproben: Das Wort Neckarschleife wurde zu Neckarsch- leife, das oft verwendete Wort Urinstinkt wurde zu Urin- stinkt. So ließe sich fast ein komplettes Witzbuch füllen.
Das alte Buchdruckerlied, um 1900 entstanden, ist verhallt, der Buchdruckergruß kaum noch zu vernehmen. 2007 wurde der letzte Schlussstrich gezogen: Sie heißen nun Mediengestalter, digital oder print. Ein anspruchsvoller Name für einen Anspruchsreifen Beruf. Aber sicher es diese Tatsache schon immer. Der berühmte Holzschneider HAP Grieshaber aus Reutlingen, mit Leib und Seele ein Jünger Gutenbergs. Er hat dies alles schon im letzten Jahrhundert, den 70 er Jahren, vorher gesehen.
Die Erfindung der Buchdruckkunst durch Gutenberg wird nicht nur eine Fußnote bleiben in der Geschichte sein. Einst wird sie als Großtat gewürdigt sein.
Hat sich doch durch seine Arbeit die Reformation und der Katechismus Luthers verbreiten und in deutscher Sprache reformieren lassen.
Auch muss man sagen, dass die Buchdruckerkunst zum Geburtshelfer der Aufklärung wurde. Diese begann ja etwa 100 Jahre später. Nun konnten die Menschen durch das gedruckte Wort ganz andere Erkenntnisse sammeln. Allein die technische Revolution halft sie in rasantem Tempo fortzusetzen. Wie wird es nun enden?
Wo es Fortschritt gibt, wird es immer Gewinner und Verlierer geben. Zum verteufeln ist so etwas aber auf keinen Fall.
Deshalb auch zu Ehren der schwarzen Kunst ein letzter Gruß: Gott grüß die Kunst!!
Zum guten Schluss drei Verse des Buchdruckerliedes.
Stoßt an, Typografia soll leben, hahoho.
Brüder reichen sich in Freundschaft die Hand,
denn es knüpft uns alle ein künstlerisches Band.
Frei ist die Kunst und frei ist der Mann.
Stoßt an, Meister Gutenberg lebe, hahoho.
Er hat die Wahrheit ans Licht gebracht,
und Pfaffentrug zu Schanden gemacht.
Frei ist die Kunst und frei ist der Mann.
Stoßt an, der Verband, der soll leben, hahoho.
Und wer nicht zahlt, was nach Recht uns gebührt,
bei dem wird gestreikt, dass er die Kundschaft verliert.
Frei ist die Kunst und frei ist der Mann.
der Bericht hier ist aus dem THB abgeschrieben. Verfasser gern über PN da dieser zur sogn. lebenden Gen. gehört und ich nicht einfach dessen Namen nenne möchte, auch wenn es eine öff. Zeitung ist.
Grüße, Cornelia
Frost, Fäustlinge und bibberde Schriftsetzer
Es war einer jener klirrenden Wintertage, wie wir sie in unserem Treuburg oft erlebten. War für uns also kaum der Rede wert. Dennoch verlief gerade dieser Wintermorgen ganz anders. Das Thermometer zeigt 24 Grad unter Null an, die gefühlte Kälte war etwa minus 30 Grad. Und dies weil ein Messerscharfer Wind von Nordosten über den Marktplatz blies.
Selbst unsere dicken Winterjacken und Joppen konnten da nicht viel Schutz gewähren. Es schien so als wäre dieser Wind der Vollstrecker des Winters und scharf wie ein Skalpell, welches uns die Haut vom Körper schabte. Der Winter wollte uns mahnen nicht zu vergessen das Treuburg die kälteste Stadt des deutschen Reiches war. Und so müsste ihr Treuburger meine kalte Luft auch aushalten. Nun, wir hielten es ja auch aus. Hurtigen Schrittes, der Kälte angemessen, strebten die Buchdrucker und Schriftsetzer zum Gebäudekomplex Markt 5- 6.
Hier befand sich die Buch und Zeitschriftendruckerei F.W.Czygan. Es galt die Treuburger Zeitung und Geschäftsdrucksachen herzustellen. Die Jünger Gutenbergs entledigten sich ihrer Winterkleidung, schlüpften in Blaumänner und Setzerkittel. Die Arbeit konnte so beginnen, dachten wir zumindest. Aber, was war nun das? Die Setzerei war eiskalt. Das dicke gerippte Heizungsrohr war eiskalt und ohne heißen Dampf. Wir sahen die Treuburger Zeitung im Frost auf der Strecke bleiben. Unser Atem war als Kondensstreifen sichtbar geblieben.
Wenn es hier in der Setzerei keine 24 Grad waren, so waren die Hände zu klamm um die Lettern in die Winkelrahmen zu bringen. Außerdem war dies ja das wichtigste Gerät der Setzer, in das Buchstabe für Buchstabe mit dem Zeigefinger und dem Daumen der rechten Hand mit einem Klick hinein kamen. Es war aus Metall, also dann kaum anzufassen.
Wir streiften unsere Fäustlinge über, nahmen den Winkelhaken zur Hand. Wir standen bibbernd in den Gassen der Setzerei und warteten auf den Chef. Dieser sollte ja bald zu seiner morgendlichen Runde erscheinen. So war es auch. Seine imposante Gestalt füllte den Türrahmen aus. Aber heute schien sein guten Morgen, alles im Lot auf seinen Lippen zu erstarren. Ehe sein Donnerwetter durch den Raum schallte kam ein Geselle hervor, und sagte zu ihm „Herr Czygan, bei der Kälte können wir nicht setzen und dies schon gar nicht mit den Fäustlingen. Nun merkte auch er als bekannter Winterharter Treuburger, dass es kein Streik oder so war der ihm ans Leder wollte, sondern allerlei unglückliche Umstände.
Der Chef verschwand schnell und ließ den für die Heizung verantwortlichen Handwerker/Hausmeister Sobottka kommen, und das Donnerwetter bekamen nun nicht wir sondern der arme Kerl zu hören.
Bald strömte nur heißer Dampf ins Rohr. Aber es dauerte noch etwas bis wir dann mit der Arbeit anfangen konnten. Ein Geselle empfahl mal Pianisten mit übergezogenen Fäustlingen über den Händen mal Klavier zu spielen. Vielleicht käme dort dann eine Acht oder Zehntonmusik heraus. Konnte ja möglicherweise eine neue Stilrichtung sein.
Ob es gut für das Gehör gewesen wäre, blieb aber offen.
Wir hatten nun unsere Arbeit aufgenommen und beeilten uns da wir in Zeitnot waren. Aber wir schafften es noch. Bald legte eine riesige Windpresse, die Windbraut, los. Der Faltapparat hatte die acht Seiten zu einer lesbaren Zeitung gefaltet. Die Zeitungsausträgerinnen konnten die „Treuburger“ in die Haushalte bringen.
Der Tag war nun gerettet, also Ende gut – alles gut.
Aber da fehlte noch etwas. Ach ja, die innere Erwärmung und das Gemüt, welches an diesem Tag gelitten hatte wieder auf die Reihe zu bringen. Wie hieß es doch in einem alten Buchdruckerlied: stoßt an, der Suff, der soll leben! Na, ganz so schlimm durften wir hier auch nicht sein. Doch nun musste eine Flasche Schnaps her. Unser „Stift“ machte sich auf die Socken. Er musste den Setzerkittel anbehalten, dies zur Tarnung der Flasche. Auch musste er sich sputen, schließlich war es ja noch kalt, wenn auch nicht mehr so extrem wie heute Morgen. Die Flasche, ein Liter Kornbrand die verfeinert mit einem Schuss Magenlikör „Bachmann“ war, kam unbehelligt an in der Setzerei. Der älteste Geselle Metteur Fröhlich, widmete sich der Flasche. Als Metteur stellte er auf Geheiß des für die Seite verantwortlichen Redakteurs, die Textseiten zusammen.
In der Fachsprache hieß es, der Umbruch. Auf dem Wochenmarkt in einer Stadt des Ruhrgebietes sagte eine Frau ihrem Bekannten stolz, mein Mann ist Metteur, er bricht um. Sie sah da nun in ratlose Gesichter. Vermutlich dachte der eine oder andere an den Freitod.
Aber zurück zur Flasche. Metteur Fröhlich befestigte am Hals mittels einer Kolumnenschnur ein Schnapsgläschen. So war es halt immer gewesen. Buchdrucker, ist ein Sammelbegriff für alle, die mit der schwarzen Kunst zu tun haben, tranken in brüderlicher Verbundenheit aus einem Glas. Bald erschall die Stimme des Metteurs, der ein geschulter Sänger in einem Männergesangsverein war, und füllte so die Setzerei. Die Gesellen summten mit.
Der alte Buchdruckergruß „Gott grüß die Kunst“ kam noch mal zu Ehren.
So hatten die Jünger Guttenbergs es noch einmal geschafft den so verkorkst begonnenen Tag zu retten. Nun folgte ein wehmütiger Abgesang für uns Jünger. Und das stellvertretend für alle ehrwürdigen Handwerke, die im Laufe der Zeit auf der Strecke blieben, weile neue Technik sie überflüssig machte.
Wo sind sie geblieben die Handsetzer, die Maschinensetzer, die Korrektoren und all die anderen, die uns die Tageszeitung bescherte? Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt verschwanden sie nach und nach. Wer sollte es auch bemerken.
Unsere Lektüre landet jeden Morgen auf dem Frühstückstisch. Nur der Fehlerteufel schlug immer wieder zu. Der Computer, der Alleskönner, war bei den entstandenen Wirrungen dann kein Alleskönner mehr. So konnte nur bei Trennungen entweder zwei Konsonanten, Konsonanten und Vokale oder umgekehrt programmiert werden. So kam es nun dazu, das die neue Technik jeden Morgen für etwas zusätzliche Erheiterung sorgte. Hier nun einmal einige Kostproben: Das Wort Neckarschleife wurde zu Neckarsch- leife, das oft verwendete Wort Urinstinkt wurde zu Urin- stinkt. So ließe sich fast ein komplettes Witzbuch füllen.
Das alte Buchdruckerlied, um 1900 entstanden, ist verhallt, der Buchdruckergruß kaum noch zu vernehmen. 2007 wurde der letzte Schlussstrich gezogen: Sie heißen nun Mediengestalter, digital oder print. Ein anspruchsvoller Name für einen Anspruchsreifen Beruf. Aber sicher es diese Tatsache schon immer. Der berühmte Holzschneider HAP Grieshaber aus Reutlingen, mit Leib und Seele ein Jünger Gutenbergs. Er hat dies alles schon im letzten Jahrhundert, den 70 er Jahren, vorher gesehen.
Die Erfindung der Buchdruckkunst durch Gutenberg wird nicht nur eine Fußnote bleiben in der Geschichte sein. Einst wird sie als Großtat gewürdigt sein.
Hat sich doch durch seine Arbeit die Reformation und der Katechismus Luthers verbreiten und in deutscher Sprache reformieren lassen.
Auch muss man sagen, dass die Buchdruckerkunst zum Geburtshelfer der Aufklärung wurde. Diese begann ja etwa 100 Jahre später. Nun konnten die Menschen durch das gedruckte Wort ganz andere Erkenntnisse sammeln. Allein die technische Revolution halft sie in rasantem Tempo fortzusetzen. Wie wird es nun enden?
Wo es Fortschritt gibt, wird es immer Gewinner und Verlierer geben. Zum verteufeln ist so etwas aber auf keinen Fall.
Deshalb auch zu Ehren der schwarzen Kunst ein letzter Gruß: Gott grüß die Kunst!!
Zum guten Schluss drei Verse des Buchdruckerliedes.
Stoßt an, Typografia soll leben, hahoho.
Brüder reichen sich in Freundschaft die Hand,
denn es knüpft uns alle ein künstlerisches Band.
Frei ist die Kunst und frei ist der Mann.
Stoßt an, Meister Gutenberg lebe, hahoho.
Er hat die Wahrheit ans Licht gebracht,
und Pfaffentrug zu Schanden gemacht.
Frei ist die Kunst und frei ist der Mann.
Stoßt an, der Verband, der soll leben, hahoho.
Und wer nicht zahlt, was nach Recht uns gebührt,
bei dem wird gestreikt, dass er die Kundschaft verliert.
Frei ist die Kunst und frei ist der Mann.