Rund 200 Jahre nach dem Beginn der Reformation durch
den Anschlag der Thesen Martin Luthers war der evangelische Glaube tief in
die Herzen vieler Salzburger gedrungen. Dies war von der herrschenden
Geistlichkeit nicht gelitten, denn Toleranz gegenüber Andersgläubigen
war zu damaliger Zeit nicht angezeigt. Mit der Bekanntgabe des
Emigrationspatents am Reformationstag 1731 war das Schicksal der Protestanten
besiegelt. Das Land Salzburg verlor durch die Ausweisung ein Fünftel seiner
Bevölkerung.
Recht bald mussten die Unangesessenen, die nicht
Besitzenden, das Land verlassen, Monate später auch die Angesessenen. Das
Einladungspatent des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. gab ihnen eine neue
Heimat: 15 000 kamen nach Ostpreußen.
Vorwiegend war der Regierungsbezirk Gumbinnen in Ostpreußen das Ziel der Salzburger… Viele
stellten nach u.a. Pestepidemien einen neuen Teil der Bevölkerung dar. Ganze
Kirchspiele waren fast durch die Seuchen entvölkert in der Zeit…
Teilweise aber nur den Chroniken der Orte zu entnehmen
welche Orte es hauptsächlich waren…
Eine Quelle zu den Namen der Salzburger ist das Werk von
H.Gollub, aber nicht das einzige. Es gibt noch andere Quellen.
Falls ein „Listi“ Vorfahren in seiner AL hat dazu, hier
wäre ja auch die Mailingliste der Salzburger sicher eine gute Alternative zur
Quellensuche. Adresse vorhanden b.B.
Quelle der Angaben hier: vorwiegend Salzburger Homepage,
ebenso die Anhänge hier dazu…